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Leider ist es heute aus der Mode gekommen, aber bis in die 80ziger und 90ziger Jahre des letzten Jahrhunderts gehörte das Mannschafts-Singen nach dem Spiel in der Kneipe fest zum Bestandteil der „Fußballkultur“. Bis weit nach dem Krieg wurde jede Generalversammlung mit dem Absingen des Liedes „Turner auf zum Streite“ geschlossen. Hier nun eine Auswahl der wichtigsten Lieder:

und hier vorab mal zum Anhören >>



Wo am Sportplatz die Wälder rauschen

Wo am Sportplatz die Wälder rauschen,
wo der Nachtigallenschlag erklingt,
wollen wir der Lieder lauschen,
die ein frohes Fußballherz ersinnt.

Blau und Weiß, das sind die Farben,
Blau und Weiß ist unsre Fußballtracht.
Für FC Blau-Weiß zu spielen,
hei, wie da das Herz im Leibe lacht!

Und hat der Sturm ein Tor geschossen,
schwarzbraunes Madel hat gelacht.
ja, das sind die kleinen, flinken Stürmer,
in der blau und weißen Tracht!


Eine fröhliche Schar

Wer nur den lieben langen Tag
ohne Plag, ohne Arbeit
vertändelt, wer das mag,
der gehört nicht zu uns.

Wir stehn des Morgens zeitig auf,
hurtig mit der Sonne Lauf
sind wir, wenn der Abend naht,
nach getaner Tat
eine muntere, fürwahr, eine fröhliche Schar.

Bist du ein fleißiger Gesell
voller Lust, voller Leben,
dann schwinge dich, so schnell,
wie du kannst auf dein Pferd!

Findst du kein Ross für deinen Plan,
keinen Wagen, keine Bahn,
dann lauf, was die Sohle hält,
zu uns in die Welt,
denn wir brauchen dich fürwahr
in der fröhlichen Schar!

Wenn dich die Leute unterwegs
Einmal neugierig fragen,
wohin die Reise geht,
sag: ins Jungbrunnenreich!
Jungbrunnen soll der Name sein!
Drum stimm fröhlich mit uns ein:

Leben soll, solang die Welt
Nicht in Scherben fällt,
unsre munterem fürwahr,
unsre fröhliche Schar!

Freunde, so schließen wir zum Kreis
unsre Herzen und Hände,
und wer davon was weiß,
warum bleibt er daraus?

Wir aber leben unsern Tag,
loben bis zum Stundenschlag
den, der uns und unsre Welt
in den Händen hält.

Darum sind wir auch fürwahr
eine fröhliche Schar.

 

Turner auf zum Streite

Turner, auf zum Streite,
tretet in die Bahn!
Kraft und Mut geleite
uns zum Sieg hinan.
Ja zu hehrem Ziel
führet unser Spiel.

Nicht mit fremden Waffen,
schaffen wir uns Schutz,
was uns anerschaffen,
ist uns Schutz und Trutz.
Bleibt Natur uns treu,
steh'n wir stark und frei.

Wie zum Turnerspiele
ziehn wir in die Welt,
der gelangt zum Ziele,
der sich tapfer hält.
Menschen stark und wahr,
strahlt der Himmel klar.

Auf denn, Turner ringet,
prüft der Sehnen Kraft!
Doch zuvor umschlinget,
euch als Brüderschaft.
Großes Werk gedeiht
nur durch Einigkeit.

Wir fürchten nicht die hohen Bälle.
Wir fürchten nicht den scharfen Schuss.
Der Torwart wird sie halten müssen,
sonst hängt der Leder-, Lederball im Netz!


Blau Weiß sind unsere Farben

Blau Weiß sind unsere Farben,
Blau Weiß ist unsere Tracht,
schwarz liegt uns die Vergangenheit,
so dunkel, wie die Nacht.

Doch hell die Zukunft vor uns liegt
im schönen Sonnenlicht,
wer so das Missgeschick besiegt,
der geht zugrunde nicht.

Blau Weiß, Blau Weiß,
hebt hoch das Glas empor,
wer's ehrlich meint, wer's ehrlich meint,
der stimmt ein in unseren Chor:

Was immer da auch mag geschehn,
wir wollen fest zusammen stehn
in Treu und in Einigkeit
bis in die Ewigkeit!

 
Der Hammer

Heut' morgen hat man uns gesagt
das wir das Spiel verlieren
da haben wir nein-nein gesagt
das kann uns nicht passieren

Und so schlugen wir nach altem Brauch
(Wickrath) mit dem dicken Hammer auf dem Bauch
lustig, lustig, traleralala
heut' war der (Georg) mit dem Hammer da
heut' war der Georg mit dem Hammer da


Wo die Kaschteie stond

Belle-Belle-Belle Billa, Belle-Belle-Belle Donna,
kütz du des neit met mech henger dem Noell sin schöne Villa,
drute em Koschstall, do drenk mer Millo und nach jedem Kuss sagst du leise gib mir Nicko.


Wo die Kaschteie stond, in Noells Allee, do es de Graf so deep,
do es de Graf so deep. Wo die Kaschteie stond,
in Noells Allee, do es de Graf so deep, so furchbar deep



Im grünen Wald


Im grünen Wald, da wo die Drossel singt,
Drossel singt, wo im Gebüsch das muntere Rehlein springt,
Rehlein springt, wo Tann und Fichten stehn am Waldessaum,
erlebt ich meiner Jugend schönster Traum.


Das Rehlein trank wohl aus dem klaren Bach,
klaren Bach, derweil im Wald der muntere Kuckuck lacht,
Kuckuck lacht, der Jäger zielt schon hinter einem Baum,
das war des Rehleins letzter Lebenstraum.


Getroffen wars und sterbend lag es da,
lag es da, wo mans vorher noch munter hüpfen sah,

hüpfen sah, der Jäger trat wohl aus dem Waldessaum,
und sprach das Leben ist ja nur ein Traum.


Schon viele Jahre sind schon längst entflohn,
längst entflohen, die ich verbracht als junger Waidmannssohn,
er nahm die Büchse, schlug sie an den Ast, u
nd sprach mit Weibsleut hat man nur sei Last.



Jenhahn, am Wald, stellt sie alle kalt!

Wenn das meine Mutter wüsste,
wie es mir in Stadion erging.
Schuh und Strümpfe sind zerrissen;
durch die Hose pfeift ein kühler Wind.

Ja, dann seufzt sie still, ja still
und flüstert leise:
„Jenhahn, am Wald, stellt sie alle kalt!"
Ja wir sind die Spieler vom Waldesrand.
Jenhahn, am Rhein, klein aber fein.

Ja, wir sind die Spieler vom Niederrhein.
In dem Schatten einer grünen Eiche,
ja, da gab sie mir den Abschiedskuss.
Schatz, ich kann nicht Länger bleiben,
weil, ja weil ich Fußball spielen muss.

Ja, dann seufzt sie still, ja still
Und flüstert leise:  
„Jenhahn, am Wald, stellt sie alle kalt!"  
Ja, wir sind die Spieler vom Waldesrand. 
Jenhahn, am Rhein, klein aber fein.  
Ja, wir sind die Spieler vom Niederrhein


Zudem gab es noch einige gern gesungene Lieder, deren derbere Texte wir hier lieber nicht wieder­geben möchten. Trotzdem gehörten sie fest zum Repertoire und so möchten wir wenigstens die Titel nennen:


- Einst ging ich am Ufer der Donau entlang, ...

- Wenn ich ein Mädchen wüßt, ...

- Ich sitze im Schlauchboot ...

- Op de Amsterdammer Bröck, ...


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