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Leider muss man in den letzten Jahren feststellen dass es vielerorts vermehrt zu verbalen wie auch handgreiflichen Eingriffen während Fußballspielen, sei es im Klein- oder Großfeldbereich, kommt. Der Respekt gegenüber Schiedsrichtern, Trainern, Betreuern und sogar den eigenen Kindern nimmt zunehmend ab. Um Ihrem Kind aber auch Ihnen, liebe Eltern und Gäste, eine möglichst angenehme und vor allem lehrreiche Fußballzeit bei uns zu bieten, haben wir hier einen kleinen Regelkatalog für alle Besucher entworfen. Wir, die Jugendabteilung des FC Blau-Weiß Wickrathhahn, haben uns vorgenommen, hier Vorbild für alle Vereine zu sein.

Verhalten

1. Grundsatz            
Jedes Team und Kind freut sich, wenn es lautstark unterstützt wird. Darum legen wir Ihnen nahe, Ihr Kind so oft wie möglich zum Spiel/Training zu begleiten. Beachten Sie allerdings, dass Sie in erster Linie Zuschauer und „Anfeuerer“ sind und halten Sie bitte nachfolgende Regeln ein.

2. Fußball
Ist ein Mannschaftssport.

3. Der Beste
Für jeden Elternteil ist sein Kind natürlich das Beste, bedenken Sie aber dass Siege nicht nur von Ihrem Kind und Niederlagen nicht nur von den anderen zu tragen sind. (Teamgeist)

4. Belohnung
Gratulieren Sie Ihrem Kind für seine tolle Leistung! Vermeiden Sie aber materielle Belohnungen. Dies entspricht nicht dem Grundsatzgedanken des Mannschaftssportes.

5. Ratschläge 
Wenn Sie wollen, dass sich Ihr Kind fußballtechnisch weiterentwickelt, dann   überlassen Sie die Arbeit den Trainern. Die Aufgabe der Eltern ist, den Kindern positive Unterstützung anzubieten. Geben Sie also Ihrem Kind während dem Spiel keine fußballerischen Ratschläge. Dies ist Aufgabe des Trainers.

6. Motivation
Unterstützen Sie Ihr Kind mit lautem ‚Hopp’ oder ‚Bravo’ Rufen oder Applaus. Vielleicht müssen Sie es auch einmal trösten. Vermeiden Sie lange Diskussionen oder gar Spielanalysen mit Ihrem Kind.

7. Besserwisserei    
Wenn Sie glauben, den Trainern gute Ratschläge erteilen zu können, dann bewerben Sie sich beim Jugendleiter um das Amt eines Trainers einer Jugendmannschaft. Die sportliche Verantwortung liegt alleine beim Trainer. 

8. Distanz                 
Achten Sie darauf, dass Sie während des Spiels mind. 1,5 Meter vom Spielfeld entfernt sind. Nur so kann sich der Trainer optisch von Ihnen absetzen und ist für Ihr Kind gut vom Spielfeld aus erkennbar. Noch besser ist, wenn die Eltern auf der gegenüberliegenden Seite der Trainer stehen. Das Betreten des Feldes, auch bei Kleinspielflächen ist grundsätzlich nicht erlaubt.

9. Fairness                
Seien Sie auch im Bereich Fairness ein Vorbild und unterlassen Sie Diskussionen oder gar Beschimpfungen gegenüber allen Beteiligten ( auch Gegner und Schiedsrichter ). Achten Sie bitte sorgfältig auf Ihre Wortwahl ( keine Kraftausdrücke ). Sollten Sie selber provoziert werden, bewahren Sie bitte Ruhe und nehmen Abstand. Bedenken Sie, dass im Mannschaftssport immer viele Emotionen stecken und nicht jedes Wort ernst genommen werden kann. Verabschieden Sie nach dem Spiel alle Spieler und Schiedsrichter mit Applaus, auch wenn mal nicht alles für Ihr Team gelaufen ist.

10. Kritik                   
Kritisieren Sie Ihr Kind niemals nach einem Spiel! Sprechen Sie positiver Erlebnisse des Spiels an. Die Freude am Fußball soll immer erhalten bleiben. Ein Fußballspiel wird nicht von einem Kind gewonnen oder verloren.

11. Probleme/Meinungsverschiedenheiten
Obwohl Einmischungen der Eltern in Entscheidungen des Trainers nicht erwünscht sind, ist die Kommunikation jedoch sehr wichtig. Sollten sich während der Saison Probleme mit Ihrem Kind ergeben, wenden Sie sich bitte an den Trainer oder direkt an den Jugendleiter um die Thematik zu klären.

12. Material              
Lassen Sie Ihr Kind seine Tasche selber tragen. Es nimmt selbst am Spiel teil. Lassen Sie Ihr Kind auch die Fußballschuhe selber reinigen. Es ist nicht schlimm, wenn sie nicht perfekt geputzt sind.

13. Mitarbeit Eltern 
Unsere Jugendtrainer arbeiten alle ehrenamtlich für den Verein und opfern einen großen Teil ihrer Freizeit für den Spiel- und Trainingsbetrieb und die Weiterentwicklung Ihres Kindes. Unterstützen Sie bitte daher die Trainer bei vielen Dingen, die nicht das Sportliche betreffen ( Fahrten zu Auswärtsspielen, Trikotwäsche, Platzauf – und Abbau, Grobreinigung der benutzten Kabinen, Organisation von Feiern ).


Befolgen Sie bitte diese Regeln und bedenken Sie immer, nicht nur der Trainer hat eine Vorbildfunktion für Ihr Kind, auch Sie haben diese Vorbildfunktion( Alkohol und Zigaretten am Spielfeldrand! )